Luftultraschall.


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Luftultraschall


Die Luftultraschalluntersuchung ist eine Form der zerstörungsfreien Prüfung. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Ultraschall-Untersuchungen mit einem Koppelmittel, zumeist Wasser oder Gel, wird bei Luftultraschall-Untersuchung das zu prüfende Objekt nicht benetzt. Als Koppelmittel wird nur die Luft verwendet, weshalb es geläufig ist von einer koppelmittelfreien Prüfung zu sprechen. Diese Untersuchungsmethode hat den großen Vorteil direkt in einen Produktionsablauf integriert werden zu können. Zudem ist es möglich Objekte aus leicht verformbaren Materialien (z. B. Elastomere) zu prüfen.

Der Vorteil einer Ultraschall-Untersuchung mit Koppelmittel bestand bisweilen in der dadurch erfolgten Konzentration der Schallwellen, die die Auswertung des erzeugten Bildes des Prüfobjekts vereinfachten. Durch die Kombinationen aus verschiedenen, leistungsstarken Luftultraschallsendern und hochempfindlichen, rauscharmen Luftultraschallempfängern ist es nun möglich auch ohne Koppelmittel Objekte mit einer Materialstärke von bis zu 20 mm problemlos und ohne großen Vor- und Nachbereitungsaufwand (durch Entfall der Notwendigkeit eines Wasserbeckens) zu durchschallen.

Die zerstörungsfreie Luftultraschalluntersuchung eignet sich unter anderem ideal zur Prüfung auf Fehlstellen, Einschlüsse und Inhomogenitäten in Kunststoffen, Holz, Faserverbundstoffen, Laminierungen, mehrschichtigen Plattenkonstruktionen sowie an Fügestellen.